Das war (mein) 2002 ...
>> 15. Dezember 2002:Verabschiedung in der Gadenstedter Kirche Das war ein weiterer schöner Abschluss. Im Gottesdienst am 3. Advent wurde ich in der Gadenstedter Kirche verabschiedet. Damit endet unter anderem meine Tätigkeit im Kirchenvorstand. Ich habe mich sehr gefreut, dass die Kirche so gut gefüllt war und manche Besucherinnen und Besucher dabei waren, mit denen ich nicht gerechnet hatte. Pastor Norbert Paul überraschte mich mit einer "pfarramtlichen Bescheinigung", und der anschließende Empfang im Gemeindehaus hat gezeigt, dass eine Verabschiedung keine traurige Angelegenheit sein muss. Dem Kirchenvorstand sei Dank für seine umsichtige Bewirtung! Fröhliche Abschiedsszenen Dankesworte im Gottesdienst
>> 8. Dezember 2002:Der Umzug nach Schönebeck (Elbe) Bei lausiger Kälte - aber gut gelaunt - haben mir ein Dutzend tolle Menschen beim Umzug nach Schönebeck (etwa 20 km südöstlich von Magdeburg) geholfen. Mit einem LKW aus dem bewährten Küchenhaus-B1-Fuhrpark ging es zu meiner neuen Anschrift: Dr.-Martin-Luther-Straße 20, 39218 Schönebeck (Elbe). Euch allen auf diesem Wege noch einmal ein riesiges Dankeschön für die tatkräftige Unterstützung! Ein Extra-Danke geht an Martin, der mit mir die letzten zwei Tage IKEA-Möbel zusammengeschraubt hat. Du kannst jetzt erstmal deine Wunden lecken... Bildergalerie vom Umzug
>> 22. bis 24. November 2002:Kleine Grußwort-Tournee bei aej und BDKJ Zu meinen letzten Amtshandlungen als Vorsitzender der Landesjugendkammer gehörte eine kleine Grußwort-Tournee. Sowohl bei der 112. Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland (aej) als auch bei der Diözesanversammlung des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Diözese Hildesheim, durfte ich die Grüße der Evangelischen Jugend der hannoverschen Landeskirche überbringen. Grußwort bei der aej-Mitgliederversammlung Grußwort bei der BDKJ-Diözesanversammlung
>> 3. bis 8. November 2002:EKD-Synode in Timmendorfer Strand "Sind Sie der Saaldienst?" - So begann mein erstes Gespräch auf der 7. Tagung der 9. EKD-Synode in Timmendorfer Strand. Da ich in diesen Kreisen neu war, konnte mich Kirchenpräsident Peter Steinacker nicht kennen. Ich war allerdings nicht als Saaldiener dabei, sondern als Jugenddelegierter der Arbeitsgemeinschaft der Evangelischen Jugend in der Bundesrepublik Deutschland (aej). Als solcher habe ich viele weitere interessante Gespräche geführt und zum Schwerpunktthema "Was ist der Mensch" meine einminütige Jungfernrede vor der Hohen Synode gehalten. Berichte gibt es unter www.ekd.de. Kleine Synoden-Fotostrecke
>> 1. bis 3. November 2002:Landesjugendkammer in Verden Es war die letzte Landesjugendkammer in dieser Legislaturperiode. Das Parlament der Evangelischen Jugend wird sich im Februar 2003 neu konstituieren. Der Vorstand und ich als Vorsitzender amtieren zwar noch bis zu diesem Zeitpunkt, dennoch war bei dieser Sitzung ein Abschlussbericht dran. Für mich geht mit der Arbeit in der Landesjugendkammer eine neunjährige, außerordentlich prägende Phase meines Lebens zuende. Zum Abschlussbericht
>> 9. bis 13. Oktober 2002:Stockholm - Venedig des Nordens Alter Schwede! Stockholm ist eine beeindruckende Stadt. Mit sieben netten Menschen habe ich einen Kurzausflug in das "Venedig des Nordens" gemacht - so heißt Stockholm jedenfalls in Reiseführer-Lyrik. Beeindruckend auch das Freiluftmuseum "Skansen" (in dem uns der nebenstehende Elch begegnet ist) und die prunkvolle Kirche der deutschen Gemeinde in Stockholm. Wir bekamen, obwohl die Kirche eigentlich geschlossen war, eine Privatführung vom dortigen Vikar. Der hat mich überraschend in der Stockholmer Altstadt angesprungen und war vor kurzem noch Praktikant im Landesjugendpfarramt Hannover. Zufälle gibt's... Fotografische Schweden-Happen
>> 2. Oktober 2002:Auf Wiedersehen in Sachsen-Anhalt Heute kam's schriftlich - ab dem 1. Januar 2003 bin ich Volontär der Tageszeitung Volksstimme mit Hauptsitz in Magdeburg. Das Volontariat ist eine zweijährige Journalistenausbildung. Die Volksstimme erscheint von Montag bis Samstag im nördlichen Sachsen-Anhalt, d.h. von der Altmark im Norden bis zum Harz im Südwesten des Landes. Sie umfasst 17 Lokalausgaben und hat eine verkaufte Gesamtauflage von 250.932 Exemplaren (Stand: Quartal 3/02). Wer mag, kann natürlich gleich ein Probeabo bestellen - oder sinnigerweise ab dem 1. Januar. Zur Geschichte der Volksstimme
>> 25. September 2002:Buch "Einsam in der Menge" erschienen In diesen Tagen ist mein Buch "Einsam in der Menge. Der Schriftsteller in Wolfgang Koeppens Nachkriegsromanen" im Marburger Tectum Verlag erschienen. Vermutlich in drei bis vier Monaten wird es in das Verzeichnis lieferbarer Bücher aufgenommen und sollte dann überall erhältlich sein. Ab sofort ist eine Bestellung direkt beim Verlag möglich. Auf den sehr hohen Ladenpreis von 25,90 Euro hatte ich leider keinen Einfluss, bei wissenschaftlichen Werken für ein überschaubares Publikum geht das offenbar nicht anders. Umschlagtext und Informationen zum Buch
>> 21. September 2002:Mal wieder ein Jahr um... Die traditionelle Marc-und-Lothar-Party-im-Jugendraum durfte natürlich auch dieses Jahr nicht fehlen (zumal es vielleicht vorerst die letzte war?). Schön war's, auch wenn wir etwas chaotisch und spät eingeladen hatten. Die Fotos zeigen aber unsere wie immer spontanen Freundinnen und Freunde. Und sie zeigen, dass ich letztes Jahr das gleiche Hemd anhatte. Habe aber zwischendurch mal gewechselt. Die Party 2002 in Bildern Die Party 2001 in Bildern
>> 12./13. September 2002:Besuch der Documenta 11 in Kassel Man nehme 15 Fernseher und drei Videobeamer und lasse verwackelte Schwarzweißbilder ablaufen - fertig ist das moderne Kunstwerk. Die mediale Reizüberflutung spiegelte sich bei der Documenta 11 genauso unreflektiert wieder wie überall. Schade. Es bleibt zu hoffen, dass die dort zur Schau gestellte Materialarmut nicht repräsentativ für die Szene ist. Mit den Kunstsachverständigen Marc und Martin wandelte ich durch die Ausstellungen, in denen viele Exponate respektablen dokumentarischen Charakter hatten - allerdings hat die Documenta ihren Kunstbegriff damit unnötig eng gefasst. Fotografiert habe ich zwangsläufig eher die löblichen Ausnahmen. Sehr subjektive Bildauswahl
>> 8. September 2002:"Angela - Eine Nationaloper" im Berliner U-Bahnhof Reichstag Gerade noch rechtzeitig, um einen Kulturtipp weiterzugeben: Acht weitere Aufführungen wird es im September geben, die letzte am 22. mit anschließender Wahlparty. Die Rede ist von "Angela - Eine Nationaloper". Kein Gag, kein Klamauk, sondern eine ernst gemeinte Oper mit beeindruckender Musik und großartig umgesetzten Szenen aus der Karriere von Angela Merkel. Das Stück gipfelt in dem legendären Frühstück mit Edmund Stoiber, der um seine Kanzlerkandidatur kämpft und gebetsmühlenartig Sätze spricht wie: "Das Heil für Deutschland ging schon immer vom Süden aus". Angela feuert drei Pistolenschüsse auf Stoiber ab, doch der redet unbeirrt weiter.
>> 1. bis 7. September 2002:Text- und Kompositionstagung in Brandenburg a. d. Havel Es war die gewohnt produktive Auszeit - mein Jahresurlaub sozusagen. Die diesjährige Text- und Kompositionstagung der Gruppe TAKT fand in diesem Jahr im Brandenburger Domkonvikt statt. Mittendrin führten wir in Rheinsberg das Opus "Eines Tages müssen wir die Wahrheit sagen" (Text: Arnim Juhre, Komposition: Lothar Graap) über den Reichstagsbrand auf. Mit dem Text "Rundschau" habe ich meine heiße Wahlkampfkommentarphase eingeleitet. Die Fotos zeugen von einer kreativen und arbeitsreichen Tagung. Jede Menge musische Fotos Text: Rundschau
>> 12. Juli 2002:Supertramp-Konzert in Hamburg Was ist purer Luxus? Wenn man sich für unfassbare 50 Euro eine Konzertkarte kauft, für das Konzert extra nach Hamburg fährt - und dann eine Stunde zu spät kommt. Die Band spielt danach nur noch eine weitere Stunde, gibt eine einzige Zugabe und verschwindet. So geschehen beim Supertramp-Auftritt im Hamburger Stadtpark. Humor ist, wenn man trotzdem tut, als wäre das Zuspätkommen das einzig Richtige gewesen. So mussten wir wenigstens nicht die Songs der überflüssigen neuen Scheibe "Slow Motion" hören, die allesamt klingen wie lauwarme Lulle.
>> 26./27. Juni 2002:Spaziergang durch Lübeck Man gönnt sich ja sonst nichts - zwei Tage auf den Spuren von Thomas Mann und der Marzipanherstellung waren eine willkommene Abwechslung nach wochenlanger Lerneinsiedelei. Mit Silke und Opernsänger Kristof habe ich einen Spaziergang durch Lübecks Kirchen, Theater und sonstige Sehenswürdigkeiten gemacht. Wir mussten zwar zur Kenntnis nehmen, dass das Lübecker Operettenpublikum überwiegend aus betagten und nörgelnden Abonnenten besteht, die wenig zu lachen haben und nach der Vorstellung schnell nach Hause hetzen; aber davon abgesehen war es ein Ausflug, der unbedingt nach Wiederholung schreit. Lübeck in Bildern
>> 17. Juni 2002:Die Gesellschaft hat einen "ewigen Studenten" weniger Das wäre nun also auch geschafft! Mein Studentendasein hat ein Ende. Am historisch bedeutsamen 17. Juni fanden meine mündlichen Magisterprüfungen statt, so dass ich mich demnächst "Lothar Veit, M. A." nennen darf. Nachdem die Magisterarbeit mit Note 1,5 und die mündlichen Prüfungen durchgängig mit Note 2 bewertet wurden, kann es jetzt weitergehen. Zunächst mal damit, dass ich täglich die Frage beantworten muss: "Und was wird man nun damit?" Tja, darüber denke ich natürlich auch intensiv nach, aber sobald ich es weiß, werde ich es an dieser Stelle mitteilen...
>> 7. bis 8. Juni 2002:1300 Besucher beim Tag der Kirchenvorstände in Hannover Eine Woche nach dem Landesjugendcamp gleich die nächste gelungene Veranstaltung: Der Tag der Kirchenvorstände in Hannover war insgesamt eine runde Sache und lockte rund 1300 interessierte Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher an. Unter anderem haben wir mit einer absolut neuen Besetzung bei der Eröffnung in der Marktkirche lecker Musik gemacht - und damit ehrwürdige Oberlandeskirchenräte oder Prominente wie ZEIT-Redakteur Robert Leicht zum Wippen gebracht.
>> 31. Mai bis 2. Juni 2002:Landesjugendcamp mit 2000 Jugendlichen in Verden Klasse Wetter und tolle Stimmung - so könnte man zusammenfassend das 9. Landesjugendcamp der Evangelischen Jugend der hannoverschen Landeskirche beschreiben. Unter dem Motto "Schlagfertig - Vom Einstecken und Austeilen" wurde den rund 2000 Teilnehmenden ein buntgemischtes Programm aus Musik, Kleinkunst, Andachten, Sport, Diskussionen und vielem mehr geboten. Einen Eindruck vermittelt die Homepage www.lajucamp.de. Sensationelle Fotoauswahl
>> 31. März bis 7. April 2002:Jugendsingwoche in Nordwalde/Westfalen Es war ein wohltuender gesanglicher Ausflug in klassische Gefilde! Bei der Jugendsingwoche (der Begriff "Jugend" ist weit dehnbar) haben 26 Sängerinnen und Sänger in kürzester Zeit und unter hervorragender Anleitung ein Konzertprogramm einstudiert, das in Oldenburg und Peine aufgeführt wurde. Mit großem Erfolg - daran konnte auch der konfliktstimmige Tenor nichts ändern. Entsprechend positiv war auch der Artikel der Peiner Nachrichten. Zur ominösen Bildergalerie
>> 2. März 2002:Letztes Konzert der Kirchenband Ichthys "Wie immer provokant, wie gewohnt engagiert und wie erwartet kämpferisch. Der letzte Konzertton verklingt, die Scheinwerfer verlöschen, und im Halbdunkel des Altarraumes von St. Jakobi umarmen sich im Applaus des Publikums die Musiker der Gadenstedter Gruppe Ichthys." - So beginnt der Artikel der Peiner Allgemeinen Zeitung über das letzte Ichthys-Konzert. Dem ist nichts hinzuzufügen.
>> 25. Februar 2002:Musikalisches "Naturereignis" In wenigen Wochen wird die Dokumentations-CD des Seminars "Natur und andere Gewalten" der Arbeitsgemeinschaft Musik erscheinen. Vergangenen Herbst sind auf Spiekeroog mehr als 15 neue Songs entstanden (siehe Bericht auf der Homepage der AG Musik). Einer davon ist ein "Naturereignis" und heißt auch so. Der Liedtext Das Lied (mit Noten) als PDF-Datei
>> 20. bis 22. Februar 2002:Sitzung der Landesjugendkammer Die Landesjugendkammer - das Parlament der Evangelischen Jugend - beschäftigt sich derzeit intensiv mit ihren Strukturen. Die Diskussion über Gremienkultur und Verbandsverständnis findet allerdings nicht als bloße Debatte über die Organisationsform statt, sondern wird gezielt verknüpft mit der inhaltlichen Frage nach Aufgabe und Wirkung der Arbeit des Jugendverbandes. In diesem Zusammenhang habe ich bei der Tagung das Impulsreferat Zwischen "event"-Kultur und Jugendgruppe gehalten. Weitere Infos unter www.ejh.de.
>> 21. Februar 2002:"Schlagfertig" im Tonstudio "Schlagfertig - Vom Einstecken und Austeilen" lautet das Motto des diesjährigen Landesjugendcamps der Evangelischen Jugend. Ein Camp ohne Musik gibt's nicht - deshalb haben wir uns mit einer Schar handverlesener Musikanten ins MagicMindsMusic-Tonstudio (Hannover) begeben, um den Song "Schlagfertig" einzuspielen. Er wird kurz nach Ostern auf dem Sampler "Querschnitt 2002" der hannoverschen Landeskirche erscheinen. Mehr Infos und Bilder gibt es auf der Homepage der AG Musik. Der Liedtext Das Lied (mit Noten) als PDF-Datei
>> 1. bis 3. Februar 2002:Wochenendtrip nach Berlin "Ich will hier rein!" habe ich zwar nicht rüttelnderweise am Kanzleramtsgatter gebrüllt, aber dennoch war der Besuch des hauptstädtischen Regierungsviertels Teil des Programms bei meinem Kurztrip nach Berlin Anfang Februar. Am beeindruckendsten waren die Reichstagskuppel bei Nacht, die "Lange Nacht der Museen" (einmal bezahlen und von 18 bis 2 Uhr Museen besuchen, bis der Arzt kommt) und der steril-moderne Potsdamer Platz. Fotografische Hauptstadteindrücke
>> 20. Januar 2002:Die Magisterarbeit ist fertig! Yeah! Die Magisterarbeit ist geschrieben und pünktlich am allerletztmöglichen Termin im Prüfungsamt der hannoverschen Universität eingangsgestempelt worden. Eine Note bekomme ich vermutlich Ende März. Wer sich vorab ein eigenes Bild machen möchte, kann sich hier einen kleinen Auszug aus meiner Arbeit im pdf-Format ansehen.
>> 14. Januar 2002:Homepage der Peiner Kirchen für den WebFish nominiert Die von mir konzipierten Internet-Seiten www.kirche-peine.de der Kirchen im Landkreis Peine sind für den WebFish 2002, der Internet-Auszeichnung der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), nominiert worden. Das Angebot gehört damit in diesem Jahr zu den bundesweit zehn besten christlichen Internet-Seiten aus über 300 Bewerbungen. Zwar hat es in der Endausscheidung nicht für Gold, Silber oder Bronze gereicht, aber allein die Nominierung war schon ein schöner Erfolg.
>> 28. Dezember 2001 bis 4. Januar 2002:Jahreswechsel am Schönberger Strand (Ostsee) In gewohnt trauter Runde haben wir den Jahreswechsel in diesem Jahr an der Ostsee verbracht. Zum Teil wurde es allerdings eine Studienfahrt. Ich habe zum Beispiel immerhin vierzehn Seiten für meine Magisterarbeit verfasst und konnte deshalb nicht an den Tagesausflügen teilnehmen. Noch 'ne Besonderheit: Der Euro ist da. Wir waren nachts um 1 Uhr an einem provinziellen Geldautomaten und konnten uns tatsächlich schon mit der neuen Währung ausstatten. Ohne Warteschlange. Dolle Bilderpopilder >> ZURÜCK ZU lokales 2010 lokales 2009 lokales 2008 lokales 2007 lokales 2006 lokales 2005 lokales 2004 lokales 2003 lokales 2001 |
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